MGF Architekten

Otto-Hahn Schule

Otto Hahn Schule Frankfurt am Main Aussenperspektive
  • StandortFrankfurt am Main
  • Jahrbis 2031
  • BauherrStadt Frankfurt am Main Amt für Bau und Immobilien
  • BGF8.600 m2
  • BRI40.170 m3

Otto-Hahn Schule Frankfurt am Main

Durch den Rückbau des flächigen Bestandsbaus mit Atriumhof wird Platz für einen kompakten stadtbildprägenden Neubau und einen großen Schulhof geschaffen. Die Schulerweiterung konzentriert sich am Urseler Weg und an der Bahntrasse. Das winkelförmige Gebäude setzt sich aus drei Baukörpern zusammen, die jeweils an den Innenecken mit Terrassen zur Belichtung der inneren Erschließungsflächen und Lernfluren gestaltet sind. Die Terrassen belichten auf einfache Art und Weise die Bewegungs- und Lernflächen im Inneren des Hauses. Die Aula, die Mensa mit dem Foyer sind das Herz der Schule und bieten Flächen für den informellen Aufenthalt während und nach den Unterrichtszeiten. Der übersichtliche T-förmige Erschließungsbereich sichert eine einfache Auffindbarkeit der Räume und bietet dennoch ein angemessenes Maß an Privatheit und Ruhe in der Lernlandschaft.

Otto-Hahn Schule Grundriss
Otto-Hahn Schule Lageplan
Otto-Hahn Schule Isometrie

Durch die Baukörpereinschnitte wird das dreigeschossige Volumen auf angenehme Weise gegliedert und fügt sich in den Schulcampus selbstverständlich ein. Die Körnung der Baumasse mit dem Baukörperrücksprung am Urseler Weg vermittelt zur angrenzenden Wohnbebauung.
Der Erweiterungsneubau wird zur neuen Adresse der Schule. Die Positionierung der Aula direkt am Eingang fördert die Öffnung der Schule zum Stadtteil. Diesen Raum kann künftig das Quartier für Feste, Versammlungen und ähnliches nutzen.
Für die SchülerInnen und die Lehrkräfte der Schule ist der neue Pausenhof ein wichtiger Freiraum, der den Neubau und die Bestandsbauten verknüpft. Ein Baumfeld spendet Schatten und erleichtert die Orientierung. Der durchgesteckte Eingangsbereich der Schule verbindet den Haupteingangs am Urseler Weg mit dem neuen Schulhof und nutzt den bestehenden Fussgängerüberweg der Albert-Schweitzer-Straße.

Die Baukörpergestaltung ist geprägt durch die solitärhafte Erscheinung des Erweiterungsbaus. Der Neubau wirkt von allen Seiten ähnlich, das Gebäude hat keine Rückseiten. Die Architektur der Bestandsbauten kann als kräftig und ausdrucksstark bezeichnet werden. Vor allem das Terrassenhaus ist ein wichtiger Dokument seiner Entstehungszeit. Diese expressive Architektur wird durch den skulptural geformten Schulbau ergänzt und integriert Themen des Bestand, wie die Terrassen in die Gestaltung.
Aufgrund des kraftvollen Volumens ist die Fassade geprägt durch die einfache Befensterung mit Brüstungen und die flächige Gestaltung der Hülle, die einen ruhigen und großzügigen Eindruck vermitteln. Im Bereich der Terrasseneinschnitte belichten raumhohe Verglasungen die Lernflure und die innere Erschließung.

Otto-Hahn Schule Innenperspektive